Die Computertomographie ist eine sehr wertvolle diagnostische Methode, die in vielen Fällen präzisere Ergebnisse liefert als konventionelle Bildgebungsverfahren. Sie ermöglicht eine detailgenaue Bildgebung und digitale Aufarbeitung der erstellten Schnittbilder. Sie trägt maßgeblich dazu bei, fundierte Therapieentscheidungen zu treffen und den Behandlungserfolg zu optimieren.
Besonders zu empfehlen ist sie bei:
- Lahmheitsdiagnostik:Das Bewegungssystem ist äußerst komplex. Nicht immer liefern Röntgenaufnahmen eine eindeutige Diagnose, während das CT eine detaillierte Darstellung ermöglicht.
- Chirurgische Planung:Bei bestimmten Verletzungen (z. B. Pfählungen) oder orthopädischen Fehlstellungen hilft das CT, Operationen präzise zu planen und Risiken besser einzuschätzen.
- Neurologische Erkrankungen:Erkrankungen des Nervensystems wie Bandscheibenvorfälle oder Hirntumore lassen sich im CT sehr gut darstellen. Dies erleichtert die Entscheidung, ob eine Operation sinnvoll wäre oder nicht.
- Tumordiagnostik:Besteht bei einem Patienten ein Tumorverdacht, hilft ein CT ungemein bei der Diagnosesicherung. Röntgen und Ultraschall erfassen Tumore erst ab einer bestimmten Größe, ein CT erkennt bereits kleinste Metastasen.
